#IchHabWasÜber

Malte hat was über!

Corona stellt unseren Alltag auf den Kopf. Die neuen Herausforderungen machen es leicht zu vergessen, dass die Krise Menschen auf der ganzen Welt betrifft. Vor allem diejenigen, die weniger haben als wir. Während wir im Überfluss leben, mangelt es an anderen am Nötigsten. Zeit, etwas abzugeben. Zeit, zu zeigen: #IchHabwasÜber.

Zum Mitmachen musst Du nur einen Gegenstand suchen, den Du überhast. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein rostiges Rennrad, einen staubigen Hut oder eine kaputte Gießkanne handelt. Hauptsache Du bist bereit den Gegenwert an #LeaveNoOneBehind zu spenden.

Wenn Du etwas überhast, dann halte dich an die folgenden Schritte:

  1. Halte dir deinen Gegenstand über den Kopf.
  2. Poste ein Foto davon mit #IchHabWasÜber und #LeaveNoOneBehind auf deinen sozialen Kanälen
  3. Spendet den Gegenwert an #LeaveNoOneBehind oder eine andere gemeinnützige Initiative
  4. Nominiere drei Freunde, die sicher auch etwas überhaben


FAQ

Und was mache ich dann mit dem Gegenstand, den ich über hab?

Wenn du deinen alten Toaster nicht mehr brauchst, verkaufe ihn doch übers Internet. Dann kann jemand anderes ein Schnäppchen schlagen und freut sich. Und du handelst auch noch nachhaltig und tust der Umwelt etwas Gutes.

Wenn ich über die LeaveNoOneBehind Seite spende, an wen geht dann das Geld genau?

Die Gelder werden dann für die #LeaveNoOneBehind Kampagne verwendet und kommen Hilfsorganisationen an den Außengrenzen vor Ort zu Gute.

An wen vergibt der Stiftungsfonds Zivile Seenotrettung die Gelder?

Der Stiftungsfonds Zivile Seenotrettung sammelt und verwaltet Spendengelder, die der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer zugutekommen. Dies schließt neben der Unterstützung der operativ tätigen Seenotrettungsorganisationen auch Rechtsverfahrenskosten in Fällen von Kriminalisierung von Flucht, Migration und Fluchthilfe im Kontext der Flucht über das Mittelmeer ein. Zurzeit werden besonders Initiativen, die auf den griechischen Inseln (medizinische) Nothilfe leisten, unterstützt.

Muss ich mir was über den Kopf halten?

Nein. Du kannst auch einfach so spenden. Oder was singen oder einen Witz erzählen. Die Hauptsache ist, du nominierst weitere Personen.

Muss meine Spende einen realistischen Gegenwert zum Gegenstand abbilden?

Nein. Spende soviel du magst. Es ist nur eine Idee, woran man sich vielleicht orientieren könnte.

Darf ich auch 10.000€ spenden?

Ja.

Kann ich auch einfach nur so spenden?

Klar. Aufmerksamkeit zu schaffen ist aber mindestens genauso wichtig. Also raus mit den kreativen Ideen, wir freuen uns!

Kann ich meine Spende von der Steuer absetzen?

Ja, Spenden an gemeinnützige Vereine kannst du problemlos von der Steuer absetzen. Bei Spenden unter 200€ reicht dem Finanzamt ein einfacher Spendennachweis wie z.B. dein Kontoauszug. Bei Spenden über 200€ bekommst du eine Spendenbescheinigung ausgestellt.

Ich finde die Idee echt super, habe aber gerade leider echt keine Zeit. Kann ich das auch morgen machen?

Wunderbar, dass du die Idee super findest! Erfahrungsgemäß ist die Erfolgs- wahrscheinlichkeit am größten, wenn du dir jetzt gleich eine Minute Zeit nimmst und mitmachst, dann musst du morgen nicht mehr daran denken 😉

Filter für Deine Instagram Story: Wegschauen ist ansteckend

Ab sofort gibt es einen #LeaveNoOneBehind-Insta-Filter! Du kannst ihn einfach ihn deine Story oder ein Foto einbauen, nicht vergessen: #LeaveNoOneBehind benutzen!

Wie funktioniert’s?

  1. Folge diesem Link: https://instagram.com/a/r/?effect_id=2953469298048240.
  2. Es sollte sich die Kamerafunktion deiner Instagram-App öffnen 📸
  3. Unten müsste unser gelber Pfeil mit der Raute erscheinen
  4. Mache ein Foto oder Video 🤳
  5. Schreibe, warum du diesen Filter verwenden
  6. Verwende #LeaveNoOneBehind
  7. Posten 📱
  8. Weitererzählen 🧡

Friendly Distancing

Unsere Spendenkampagne wurde ausgewählt, bei einer gemeinsamen Aktion von Betterplace und dem deutschen Charity-Stream Friendly Fire begünstigt zu werden. Friendly Fire ist ein Zusammenschluss deutschsprachiger Youtuber*innen und Streamer*innen, die heute ab 18 Uhr für gemeinnützige Zwecke auf Twitch live gehen. Mit dabei sind Gronkhh, MikkelMachts, Pandorya, royalphunk uvm. Neben der Freude über die Wertschätzung stellten sich uns technische(n) Frage(n). “Was ist eigentlich Twitch?”, “Was kann ein Charity Stream?” “Und wer sind all diese Menschen?” Also haben wir das gemacht, was wir immer tun, uns an dem entlang gehangelt, was wir kennen, um von dort die Welle zu reiten. Es stellt sich heraus, zwischen mindestens drei der zwölf begünstigten Gruppen und Initiative bestehen bereits persönliche Kontakte. Und da wurde uns bewusst:

Gemeinsam sind wir stärker.

Wir befinden uns in einer der größten Krisen, vor die wir als Gesellschaften je gestellt wurden. Die langfristigen Folgen der Pandemie sind noch nicht alle absehbar, aber schon jetzt spürt jede*r von uns die weitreichenden Auswirkungen wie die Einschränkungen unserer Grundrechte und unseres Wohlergehens. Wir alle wissen, dass sich etwas ändern wird - etwas ändern muss. Mit Solidarität und Zusammenhalt können wir die Krise zum Anlass nehmen, darüber nachdenken, in was für einer Welt wir leben und leben wollen.

Gerade jetzt dürfen wir diejenigen nicht vergessen, die nicht in der Lage sind, die Pandemie zu Hause auszusitzen und ihr Leben und das ihrer Angehöriger zu schützen, denen physical distancing und Händewaschen schlicht nicht möglich sind. Geflüchtete Menschen, Menschen in Krisengebieten, Menschen ohne Wohnung oder Zugang zu ausreichendem fließenden Wasser und sanitären Anlagen, Betroffene von häuslicher Gewalt, psychisch Kranke, Menschen mit geringem oder ausbleibendem Einkommen und Menschen ohne Papiere. Sie alle sind von den Auswirkungen der Pandemie am härtesten getroffen, unser Auftrag kann nur sein, gemeinsame Lösungen zu finden und Verantwortung für alle zu übernehmen.

Als Initiativen arbeiten wir seit Jahren kollektiv und grenzübergreifend daran, die Welt für alle etwas besser zu machen. Auch wenn die aktuelle Krise uns vor erhebliche Herausforderungen stellt, ist es gerade jetzt wichtig, sich nicht zurückzuziehen und abzuwarten, sondern weiter gemeinsam und solidarisch für eine gerechtere Welt zu kämpfen. Denn so wie bisher, geht es einfach nicht weiter. Das kapitalistische Wirtschaftssystem wird aus sich heraus die Virus-Krise nicht lösen, wie übrigens auch nicht die Wohnraum-Krise, die Klima-Krise und die Menschenrechts-Krise, und es ist an der Zeit aus diesen Fehlern zu lernen. Deswegen kommt es auch auf jede*n Einzelne*n von uns an.

Durch eure Unterstützung und Engagement können wir mit grenzenloser Solidarität weiterhin mit diejenigen arbeiten, die sich sonst kein Gehör verschaffen können. #FriendlyDistancing bedeutet für uns gerade jetzt aufeinander aufzupassen, voneinander zu lernen und füreinander da zu sein und unsere Gesellschaft heute und in Zukunft nachhaltig zu verändern. Mit eurer Hilfe und mit euch können wir das. Denn gemeinsam sind wir stärker.

Wir bedanken uns bei euch für eure Zeit, euer Gehör, euer Engagement und eure Spenden! Wir bedanken uns auch beim Team von #Friendly Distancing und betterplace.org für die tolle Aktion! Wir bedanken uns auch bei den anderen 9 unterstützten Organisationen für ihre Arbeit! Namentlich: Volle Näpfe während der Corona-Krise, Corona Nothilfe weltweit | Aktion Deutschland Hilft, Corona Soforthilfe für Obdachlose/Wohnungslose - Leipzig, Fahrräder für die Pandemievorsorge, JugendNotmail - Online-Beratung für junge Menschen in seelischer Not, Existenz des Elternhauses für krebskranke Kinder erhalten, Corona Nothilfe für Bedürftige in Berlin #GemeinsamHoffnungSpenden, StrassenSPENDE für Obdachlose während Corona, Lebensmittelpakete für die Arche-Kinder und ihre Familien.

Allen, die einen Menschen an die Pandemie verloren haben, möchten wir unser aufrichtiges Beileid aussprechen und hoffen, ihr findet Kraft in diesen schweren Zeiten.

Solidarische Grüße, Cadus, #LeaveNoOneBehind und das Gängeviertel

Schreib deinen Bundestagsabgeordneten: Evakuiert die griechischen Inseln jetzt!

Jetzt mitmachen:

  1. Geh auf: act.leavenoonebehind2020.org/
  2. Gib deine Postleitzahl ein.
  3. Wähle eine*n Bundestagsabgeordnete*n
  4. Du bekommst eMail-Vorlagen und Betreffs und generiert. plus die passende eMail-Adresse zu der / dem gewählten*n Politiker*in, die Du aus Deinem eMail-Programm absenden kannst.
  5. Klicke auf verschicken oder kopiere die eMail in Deinem eMail-Programm!
  6. Schreib den Entwurf um: Ändere den Betreff, nenne deine Beweggründe und persönliche Argumente!
  7. Sende deine eMail ab und teile den Link zur Kampagne!

Hintergrund: Über 40.000 Menschen befinden sich momentan in Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln, 20.000 allein im Camp Moria, obwohl dort nur Platz für 3.000 Menschen ist. Während es uns in Deutschland gelingt, soziale Kontakte zu minimieren und Hygienevorschriften einzuhalten, um somit die exponentielle Verbreitung des Virus erfolgreich zu verlangsamen, haben die Menschen in den Camps weder vollständigen Zugang zu fließendem Wasser, noch die Möglichkeit sich vor einer Infektion zu schützen oder auf medizinische Infrastruktur zurückzugreifen - und das lässt sich in den Lagern vor Ort auch nicht lösen. Wenn Entscheidungsträger*innen nicht schnell handeln, wird das Virus dort wüten und töten.

Datenschutz: Wir schicken Dir im Prozess eine eMail um Spams und Bots zu vermeiden. Wir speichern Deine Daten nicht. Du sendest die eMail mit Deiner eMail-Adresse, aus Deinem eMail-Programm. Das Tool ist nur eine Hilfestellung.


Du hast Probleme das Tool zu nutzen? Du möchtest deine/n Politiker*in selbst anschreiben?

  1. Klicke auf den Link.
  2. Ändere die eMail-Adresse zu der deines*deiner Wahlkreisabgeordneten*n.
  3. Schreib den Entwurf um: Füge einen Betreff hinzu, nenne deine Beweggründe und persönliche Argumente!
  4. Sende deine eMail ab und teile die Kampagne!

Evakuierung anzetteln!

Was muss ich machen?

20.000 Flüchtlinge in Camp Moria stehen vor einer Koronakatastrophe. Wir müssen sie sofort evakuieren!

  1. Laden die DIN A4 Vorlage in der Sprache Ihrer Wahl herunter
  2. Hänge sie in den Flur, an Ampeln, in Supermärkten oder wo auch immer du vorbeikommst!
  3. Achte dabei auf deine Gesundheit und die Gesundheit anderer.

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